Der Blumenkohl

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24. April 2020
Der Blumenkohl

© Essen ohne Kohlenhydrate

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mit viel erstellt von Alexander

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Der Blumenkohl – das vielseitige Gemüse

Der Blumenkohl ist eine der beliebtesten Gemüsesorten und aus der deutschen Küche nicht mehr wegzudenken. Das liegt insbesondere an seinem milden Geschmack, weshalb auch Kinder das Gemüse mögen, sowie seiner Vielseitigkeit bei der Zubereitung. Außerdem besitzt er viele Vitamine und stärkt unser Immunsystem. Sogar gegen verschiedene Krebsarten soll er vorbeugend wirken.

Ursprünglich kam er mit den Kreuzfahrern aus Asien nach Italien. Die Italiener, dicht gefolgt von den Franzosen, entdeckten das Gemüse als erste für sich. Es dauerte jedoch nicht lange, bis der Blumenkohl seinen Siegeszug über ganz Europa antrat.

Der Blumenkohl – das vielseitige Gemüse
Der Blumenkohl – das vielseitige Gemüse (Food & Vegetables vector created by macrovector – www.freepik.com)

Der Blumenkohl gehört zu den Kreuzblütengewächsen. Der Unterschied zu anderen Kohlarten ist, dass nicht die Blätter, sondern der Blütenstand verzehrt wird. Am bekanntesten ist der weiße Blumenkohl mit seinen fleischig verdickten Blütensprossen. Weniger verbreitet sind violette, gelbe und rote Arten. Die Farbe des Kohls hat mit den Hüllblättern zu tun. Beim weißen Blumenkohl umschließen diese den kompletten Blütenstand, sodass sich kein grüner Pflanzenfarbstoff bilden kann. Ein optisch hübsches Beispiel ist der Romanesco mit seiner gelbgrünen Farbe und Röschen, die ein wenig an kleine, spitze Türme erinnern.

Blumenkohl ist das ganze Jahr über erhältlich. Noch heute gehören Italien und Frankreich zu den Hauptanbaugebieten des Blumenkohls. Bei uns in Deutschland wird er von Frühjahr bis Spätherbst angebaut.

Die Inhaltsstoffe & Nährwerte des Blumenkohls

Der Blumenkohl punktet mit vielen positiven Eigenschaften und passt damit wunderbar in einen Low-Carb-Speiseplan. Mit knapp unter 30 Kalorien pro 100 g ist der Blumenkohl sehr kalorienarm und besitzt gleichzeitig nur 2,3tg Kohlehydrate. Der Blumenkohl ist quasi fettfrei, steuert aber viele Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe bei. Dazu gehören beispielsweise Vitamin C, Vitamin K und das Provitamin A ebenso wie Folsäure, Kalzium, Kalium, Magnesium und Phosphor. Der Verzehr von Blumenkohl ist außerdem entwässernd und unterstützt die Zellerneuerung. Insbesondere die enthaltenen Senföle sind wirksam gegen Bakterien und können das Risiko für Krebserkrankungen minimieren.

Tipp: Da in den Blättern des frischen Blumenkohls die genannten Stoffe in einer höheren Menge enthalten sind, können diese ebenfalls verzehrt werden. Entweder als Gemüse zubereitet oder in der Suppe mitgekocht sind sie ein wahres Vitamin-Wunder.

Wann hat Blumenkohl Saison?

Blumenkohl ist durchgängig das ganze Jahr zu kaufen. Dabei stammt er vermehrt im Sommer und Spätsommer aus einheimischem Freilandanbau. Das größte Angebot gibt es zwischen Juni und Oktober. Die Preise liegen dabei meist auf ähnlichem Niveau.

blumenkohl saison
Wann ist Blumenkohl-Saison in Deutschland?

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Unverträglichkeiten oder Allergien

Eine „Begleiterscheinung“ vieler Kohlsorten sind Blähungen. Dafür verantwortlich sind die im Blumenkohl enthaltenen Faserstoffe. Da der Darm diese nicht verdauen kann, werden sie von Bakterien zersetzt, wodurch wiederum Gase entstehen. Abhilfe kann beim Kochen die Verwendung von Kümmel, Fenchel oder geriebenem Ingwer schaffen.

Eine Kohlallergie ist sehr selten, kann aber dennoch auftreten. Meist jedoch nur bei Menschen, die beruflich häufig Kontakt mit Blumenkohl haben. Wie andere Lebensmittel- oder Kontaktallergien äußert sich auch eine Blumenkohlallergie mit Hautrötungen, Pusteln, Juckreiz etc. Wer gegen Blumenkohl allergisch ist muss damit rechnen, auch auf andere Kreuzblütler wie Weißkohl, Wirsing, Rotkohl etc. allergisch zu reagieren.

Tipps zum Einkauf und der richtigen Lagerung von Blumenkohl

Lagerung von Blumenkohl
Lagerung von Blumenkohl (Food & Vegetables vector created by macrovector – www.freepik.com)

Frischer Blumenkohl zeichnet sich durch knackig, grüne Blätter und einen saftigen Strunk aus. Blumenkohl ohne Blätter sollte nicht gekauft werden, da diese die „Blume“ nicht nur vor Stößen, sondern auch vor dem Austrocknen schützen. Die Blume selbst soll schön weiß sein. Gelbe oder braune Flecken auf der Oberfläche sind Zeichen unsachgemäßer Lagerung sowie Sonneneinstrahlung und mindern die Qualität.

Nach dem Kauf sollte der Blumenkohl recht schnell verarbeitet und verzehrt werden. Ist eine sofortige Verwendung nicht möglich, hält er sich im Gemüsefach bis maximal drei Tage frisch. In jedem Fall muss der Blumenkohl kühl und dunkel gelagert werden, denn Lichteinstrahlung fordert die gelben oder braunen Flecken.

Alternativ kann der Blumenkohl eingefroren werden. Allerdings sollte er zuvor blanchiert werden, da das Einfrieren im rohen Zustand nicht empfehlenswert ist. Für das Blanchieren den Blumenkohl waschen, die Blätter entfernen und in mundgerecht Röschen aufteilen. Anschließend den Blumenkohl mit einem Spitzer Zitronensaft für drei Minuten im kochenden Wasser blanchieren und anschließend – ganz wichtig – in einer Schüssel Eiswasser abschrecken, damit der Garvorgang unterbrochen wird. Den Kohl vorsichtig trocken tupfen und portionsweise einfrieren. Für die spätere Zubereitung den gefrorenen Blumenkohl direkt in das kochende Wasser geben. Wird er vorher aufgetaut, kann er leicht matschig werden.

Verwendung in der Küche

Seine Beliebtheit verdankt der Blumenkohl besonders seiner Vielseitigkeit beim Kochen, denn er lässt so ziemlich alles mit sich machen. Als Beilage schmeckt er gekocht, gedämpft, gedünstet oder gebraten. Aber auch als Gratin, Auflauf, Püree, Tarte oder natürlich Suppe ist er wahnsinnig lecker. Und – was gar nicht so bekannt ist – Blumenkohl kann auch roh verzehrt werden. Denn wie bei fast jedem Gemüse sind die Inhaltsstoffe im rohen Zustand noch voll enthalten. Dazu kann der rohe Blumenkohl sowohl als Salat oder auch im Smoothie verwertet werden.

Meist werden nur die Röschen vom Blumenkohl verwendet. Dabei kann man auch die Blätter sowie den Strunk essen. Der Strunk sollte vor dem Verzehr geschält werden. Er schmeckt ein bisschen wie Kohlrabi. Kleingeschnitten können die Würfel mit den Röschen mitgekocht werden oder auch als Suppe oder Püree verwendet werden.

Auch aus den Blättern kann man ganz einfach eine köstliche Suppe zaubern. Die Blätter eines Blumenkohls dazu sorgfältig waschen, grob zerkleinern und in 1 Liter Wasser so lange kochen, bis die Blätter weich sind. Alles durch ein Sieb abschütten und das Kochwasser auffangen. Die Blätter mit etwas Kochwasser im Mixer oder mit dem Zauberstab pürieren. So viel Kochwasser hinzugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Anschließend die Suppe mit 2 EL Frischkäse verfeinern und mit Salz, Pfeffer und etwas Gemüsebrühe abschmecken.

Unsere besten Rezepte mit Blumenkohl

Habt ihr Lust auf die beliebte Kohlsorte bekommen? Viele leckere Zubereitungsmöglichkeiten findet ihr in unserer Rezepte-Sammlung. Viel Spaß beim Nachkochen:

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Quellen: Food & Vegetables vector created by macrovector - www.freepik.com

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