Die Kartoffel

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30. März 2020
Die Kartoffel

© Essen ohne Kohlenhydrate

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mit viel erstellt von Alexander

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Die Kartoffel – die tolle Knolle

Die Kartoffel ist ein äußerst vielfältiges Nahrungsmittel und hat einen festen Platz in der deutschen Küche. Sie gehört, ebenso wie Tomaten, Paprika oder Auberginen, zu den Nachtschattengewächsen. Weltweit gibt es mehr als 4.000 Kartoffelsorten. Ihren Ursprung hat die Knolle in den Hochanden von Peru, Chile und Bolivien. Durch die Entdeckung Amerikas durch Kolumbus kam die Kartoffel im 16. Jahrhundert nach Europa und landete schließlich auch bei uns. Allerdings wussten die Menschen erst ab Mitte des 17. Jahrhunderts, dass es sich bei der Kartoffel um ein Nahrungsmittel handelt.

In den Supermärkten sind Kartoffeln ganzjährig zu kaufen. In Deutschland werden sie von Ende Mai bis Ende Oktober geerntet. Unterschieden wird dabei zwischen frühen, mittelfrühen und späten Sorten. Meist tauchen sie als kleine bis mittelgroße, gelbfleischige Knollen mit glatter Oberfläche und einigermaßen runder Form auf. Es gibt aber auch rote, blaue oder schwarze Sorten, die neben ihrer Farbigkeit durch Unförmigkeit und verschiedene Aromen überzeugen. Schmeckt die „normale“ Kartoffel eher erdig, erinnern die exotischen Sorten geschmackstechnisch oft an Nüsse oder Kastanien.

Die Kartoffel – die tolle Knolle
Die Kartoffel – die tolle Knolle (Food & Vegetables vector created by macrovector – www.freepik.com)

Die Nährwerte und Inhaltsstoffe der Kartoffel

Komischerweise hält sich das Gerücht, dass Kartoffeln Dickmacher sind. Das stimmt so aber nicht.

Von Haus aus ist die Kartoffel mit gerade mal 74 kcal pro 100g ein kalorienarmes Gemüse und mit 0,1g quasi fettfrei. Das liegt daran, dass sie zu fast 80% aus Wasser besteht. Mit 14,8g Kohlehydrate schlägt sie zwar etwas zu hoch zu Buche und muss deshalb bei einer Low Carb Ernährung sehr reduziert eingesetzt werden. Die Kalorienangaben gelten natürlich nur für gekochte oder fettfrei zubereitete Kartoffeln. Als frittierte oder mit Sahne verfeinerte Variante steigen diese selbstverständlich stark an.

Unverträglichkeiten oder Allergien

Jedes Kind lernt, dass man Kartoffeln nicht roh essen soll, da sie giftig sind. Das stimmt nur bedingt. Rohe Kartoffeln enthalten den giftigen Stoff Solanin. Dieser sitzt vor allem direkt unter der Schale und an keimenden Stellen. Schon der Verzehr von geringen Mengen führt zu Unverträglichkeiten mit Bauchschmerzen, Krämpfen und Durchfall. Daher sollten bis auf junge Kartoffeln alle anderen geschält werden. Abgesehen davon haben rohe Kartoffeln eine sehr feste Konsistenz und wenig Aroma, sodass ihr Verzehr ohnehin kein kulinarisches Erlebnis ist.

Allergien gegen (gekochte oder frittierte) Kartoffeln kommen sehr selten vor. Wenn überhaupt, kommt es beim Umgang mit rohen Kartoffeln zu allergischen Reaktionen auf der Haut. In den meisten Fällen liegt dann eine Kreuzallergie mit Birke, Beifuß sowie Naturlatex vor.

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Tipps zum Einkauf und der richtigen Lagerung von Kartoffeln

Tipps zum Einkauf und der richtigen Lagerung von Kartoffeln
Lagerung von Kartoffeln (Food photo created by Racool_studio – www.freepik.com)

Beim Kauf sollten die Kartoffeln trocken, sauber (bis auf leichte Erdreste) und fest sein. Schmierige, feuchte oder mit Druckstellen versehene Exemplare gehören nicht in den Einkaufskorb.

Je nach Verwendungszweck benötigt man andere Kartoffeln, daher werden sie in drei Typen eingeteilt. Festkochende Sorten, vorwiegend festkochende Sorten und mehligkochende Sorten. Zu welcher Kategorie welche Kartoffel gehört, hängt vom Stärkegehalt ab. Dies ist aber immer auf dem Etikett ausgeschildert.

Was die Lagerung angeht, so ist die Kartoffel ein sehr genügsames Gemüse, allerdings sollte sanft mit ihr umgegangen werden. Sie mag es tzwischen 4 und 8 Grad Celsius. Ist der Raum zu feucht, wird das Gemüse faul. Lichteinwirkung bewirkt die schädliche Grünfärbung der Kartoffel. Diese gesundheitsschädlichen Flächen müssen vor dem Verzehr immer entfernt werdetn. Auch anderes Obst sollte nicht in der Nähe lagern, da dieses das Gas Ethylen abgibt, welches den Reifeprozess beschleunigt. Für den haushaltsüblichen Vorrat eignen sich ein Korb oder eine Gemüsekiste, die mit Packpapier ausgelegt sind. So aufbewahrt halten es die Nachtschattengewächse mehrere Wochen oder sogar Monate aus.

Zum Einfrieren eignen sich rohe Kartoffeln überhaupt nicht. Denn bei sehr niedrigen Temperaturen wandelt sich die Stärke in Zucker um. Das Ergebnis ist ein süßlicher, eher unangenehmer Geschmack. Zudem zerstört das Gefrieren die Zellstruktur der Kartoffel. Beim Auftauen wird ihre Konsistenz matschig und glasig. Gekochte Kartoffeln lassen sich dagegen wunderbar einfrieren. Am besten portionsweise als geschälte ganze Knolle, in Scheiben oder Stücken in Beuteln abpacken.

Verwendung in der Küche

Kartoffeln können in vielfältiger Weise zubereitet werden. Ob gekocht als Salz- oder Pellkartoffel, im Ofen gegart, gebraten, gedämpft, als Gratin oder Suppe – es gibt unendlich viele Kartoffel-Rezepte. Generell kann die Kartoffel komplett verwendet werden. Lediglich keimende Stellen, Druckstellen und insbesondere grüne Stellen müssen entfernt werden. Zum Schälen eignet sich ein Sparschäler hervorragend.

Junge Frühkartoffeln, die unmittelbar nach der Ernte in den Verkauf gelangen, können bedenkenlos mit Schale gegessen werden. Die Kartoffeln gut waschen und ggf. mit einer feinen Küchenbürste abputzen. Anschließend mit der Schale kochen oder als schmackhafte Rosmarinkartoffeln im Ofen garen.

Große Kartoffeln können als Folienkartoffel gegart und mit einem frischen Kräuterquark serviert werden. Dazu die Kartoffeln gründlich waschen, trocknen und fest in Alufolie einwickeln. Mehrmals einstecken und im Backofen bei 175 Grad Celsius etwa 50 bis 60 Minuten garen, bis sie weich sind. Mehr Inspirationen gibt es auf unserer Rezept-Seite.

Unsere besten Alternativen zu Kartoffeln

Nachstehend findest du unsere am häufigsten geklickten und beliebtesten Low-Carb Rezepte mit Kartoffel-Alternativen wie Kohlrabi oder Süßkartoffeln:

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Quellen: Food & Vegetables vector created by macrovector - www.freepik.com

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