Low Carb Grippe – So bekämpfst du häufige Low Carb Nebenwirkungen

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24. November 2021
Low Carb Grippe – So bekämpfst du häufige Low Carb Nebenwirkungen

© Essen ohne Kohlenhydrate

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mit viel erstellt von Alexander

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Was ist Low Carb Grippe?

Während der Umstellung auf Low Carb können temporär Begleiterscheinungen auftreten, da der Körper sich nun zeitweise in einem Ausnahmezustand befindet, der u.a. auch Ketose genannt wird.

Dadurch ist dein Blutzuckerspiegel dauerhaft niedrig, was deinen Körper durcheinanderbringt. Das ist völlig normal bis die Reduzierung von Kohlenhydraten zum Normalzustand wird, an den dein Körper sich gewöhnt hat.

Unter Ketose wird der Fettstoffwechsel verstanden, bei dem Ketonen als Energielieferant verwendet werden, welche aus Fettsäuren in der Leber gebildet werden. Dies wird benötigt, um den Körper darauf umzustellen, dass er Fett statt Kohlenhydrate als Energiequelle nutzen soll.

Indem Kohlenhydraten reduziert werden, versucht der Körper diese Energie aus anderen verfügbaren Quellen zu schöpfen. Wenn der Körper die eigenen Fettreserven zurückstuft, um Energie zu gewinnen, nehmen wir an Fett ab.

Während allerdings bei der Ketose max. 30-50g Kohlenhydrate aufgenommen werden dürfen, sind bei unserem Low Carb Konzept bis zu 100g Kohlenhydrate drin. Trotz dieser Differenz können Symptome auftreten, da ja auf jeden Fall eine Kohlenhydrat-Reduzierung stattfindet. Die Symptome können extremer ausfallen, wenn vorher sehr viele Kohlenhydrate gegessen wurden. Da diese grippeähnlich ausfallen, spricht man hier manchmal auch von der Low Carb Grippe, was allerdings kein medizinischer Begriff ist.

1. Treten bei Low Carb Kopfschmerzen auf?

Bis dein Körper sich auf den neuen Stoffwechsel umgestellt hat, kann es einige Tage dauern, da dies mit viel Anstrengung verbunden ist.

Das kann zu Kopfschmerzen und damit verbundenem Schwindel führen, sowie zu allgemeinen Gliederschmerzen.
Das ist am Anfang normal, da dein Körper sich an die neue Situation gewöhnen muss.

Gegen Kopfschmerzen kann ausreichend Trinken ohne starke Süßungsmittel helfen. Um drückende und angespannte Kopfschmerzen abzubauen, kann ein guter Tag-Nacht-Rhythmus aushelfen, der mehr als 8 Stunden Schlaf pro Nacht beinhaltet.

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2. Was ist der Grund für den Low Carb Mundgeruch?

Durch die Ketose wird u.a. Aceton als Nebenprodukt gebildet, welches einfach ausgeatmet wird und den süß-säuerlichen Mundgeruch verursacht.
Auch Ammoniak wird bei der Verdauung von Proteinen produziert und ebenfalls durch den Atem abgestoßen.

Vorbeugen kannst du mit genug Trinken z.B. grüner Tee, denn auch Dehydrierung kann Mundgeruch verursachen.

Die Mundhygiene trägt ebenso dazu bei, keinen Mundgeruch zu haben, indem man regelmäßig Zähne putzt und Mundspülung verwendet.

Kräuter wie beispielsweise Petersilie oder Minze sind ebenfalls wirksame Helfer bei der Bekämpfung des „Ketose-Atems“.

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3. Warum wird mir bei Low Carb schwindelig?

Bei Low Carb Kreislaufprobleme, Müdigkeit, Schwäche, Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwierigkeiten zu haben ist was völlig Normales. Die Umstellung auf die Reduzierung von Kohlenhydraten bei der Low Carb Ernährung bewirkt Antriebslosigkeit, da der Körper noch auf den Zucker als Energielieferant gepolt ist, welchen er durch Anstrengung mit einer anderen Energiequelle ersetzen muss.

Wenn es zu Schwindel kommt, können zu wenig Wasser, Salz und Kalorien die Auslöser sein. Zudem könntest du dich schlapper fühlen als sonst.

Ist dein Körper an die neue Situation gewöhnt, lassen Schwäche, Schwindel und Antriebslosigkeit wieder nach.

Sorge darum für ausreichend Ballaststoffe trotz Low Carb, denn diese halten länger satt. Gesunde Fette liefern dem Körper wichtige Energie und beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.

Zu einen gesunden Stoffwechsel gehört eine abwechslungsreiche Ernährung. Darum koche nicht immer die gleichen Rezepte, sondern probiere dich aus. Es gibt genug gesunde Low Carb Rezepte, die du variieren kannst.

Gegen die Müdigkeit kann frische Luft hilfreich sein und auch bei Schwindelgefühl kann ein offenes Fenster oder ein kurzer Gang nach draußen helfen. Auch wenn es schwer fällt nach draußen zu gehen und sich etwas zu bewegen, kann dies den Kreislauf und somit den Stoffwechsel anregen.

4. Was, wenn bei Low Carb Übelkeit auftritt?

Übelkeit kann mit Schwindelgefühl einhergehen. Dies kann u.a. an übermäßigem Sport liegen. Keine Frage – Bewegung ist wichtig um sich fit zu halten, aber übertreibe es am Anfang nicht.

Die Umstellung auf weniger Kohlenhydrate ist ein langer Prozess für deinen Körper. Vor allem der Entzug von der Energiequelle Kohlenhydrate verursacht am Anfang Mangelerscheinungen, die dein Körper versucht auszugleichen, bis er sich vollständig daran gewöhnt hat. Deshalb verzichte vorerst auf lange intensive Einheiten im Fitnessstudio – die Kraft, die du dort verbrauchst, benötigt dein Körper -, sondern gehe stattdessen öfters mal draußen Laufen oder Spazieren.

Auch ein Mangel an Salz und Magnesium kann zur Übelkeit führen.
Um dies zu verhindern oder dagegen anzukämpfen sind beispielsweise Meersalz, dunkle Schokolade oder Bananen (ja, in unserem Konzept ist auch mal eine Banane erlaubt) gute Nahrungsmittel.

5. Verdauungsprobleme - Verursacht Low Carb Durchfall?

Wenn bei einer Ernährung durch Low Carb Bauchschmerzen auftreten, kann es an zu wenig Ballaststoffen und geringer Flüssigkeitszufuhr liegen.
Wenn du mehr davon zu dir nimmst, kannst du ebenfalls bei Low Carb Verstopfung verhindern und vorbeugen.

Zudem kann es helfen bevorzugt pflanzliche Fette und weniger tierisches Eiweiß zu verwenden.

Für deine Darmgesundheit sind Ballaststoffe genau das Richtige. Gute Ballaststoffe können sogar das Auftreten von Herzkrankheiten sowie Schlaganfall und Bluthochdruck verringern.
Hier ein paar dieser guten Ballaststoffe:

  • Lösliche Ballaststoffe helfen beim Abnehmen, denn sie verlangsamen den Verdauungsprozess. Sie sind meistens pflanzliche Fasern, die Wasser anziehen z.B.
    Haferflocken, vom Apfel die Schale, Nüsse oder Hülsenfrüchte.
  • Unlösliche Ballaststoffe sind besonders sättigend. Sie sind vorwiegend pflanzliche Fasern, die nicht wasserbindend sind z.B.
    Gemüse, Obst, Nüsse oder Vollkorn wie Weizen.
Lebensmittel Ballaststoffe pro 100g
Grüne Erbse 6g
Linsen 17g
Aprikosen 18g
Pflaumen 16g
Äpfel 9g
Popcorn 15g
Erdnüsse 8g
dunkle Schokolade 7g
Haferflocken 10g
Pistazien 10g
Mandeln 13g
Fisch 5g
Flohsamenschalen 80g

Achte darauf, dass für genug Flüssigkeitszufuhr gesorgt ist!

Eine gesunde Einnahme an Ballaststoffen sind ca. 30 Gramm am Tag, damit eine optimale Versorgung gewährleistet ist.

Solltest du dich vorher mit wenig Ballaststoffen ernährt haben, dann erhöhe die Zufuhr langsam, damit sich dein Darm daran gewöhnen kann.

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Was hilft dagegen?

  1. Gewöhne deinen Körper langsam an die Umstellung, die vor ihm steht.
    Verringere moderat die Kohlenhydrate und erhöhe deine gesunde Fettzufuhr.
  2. Halte dich und deinen Körper fit, indem du dich bewegst.
    Fang langsam an, mit Spazieren gehen und regelmäßiger Bewegung.
  3. Habe Geduld.
    Die Umstellung auf weniger Kohlenhydrate dauert unterschiedlich lange. Gib dir aber schon zwei Wochen Zeit.
  4. Trinke ausreichend.
    Dein Körper braucht immer Flüssigkeit.
  5. Achte auf ausreichen Salz, Elektrolyte und Magnesium.
    Geht super in Verbindung mit Trinken.
  6. Kein Stress.
    Schlafe dazu ausreichend und gönne dir auch tagsüber Ruhepausen.
  7. Geh an die frische Luft.
    Gut für deinen Körper, dein Wohlbefinden und hilft gegen Stress.
  8. Tee statt nur Kaffee.
    Probier mal grünen oder schwarzen Tee. Oder Matcha Tee, enthalten alle Koffein.
  9. Achte auf ausreichende Ballaststoffe.
    Fang langsam an, Flohsamenschalen sind mit genügend Flüssigkeit immer eine Option.
  10. Dunkle Schokolade gegen Heißhunger. Sie schmeckt zwar bitter, regt aber deinen Blutzuckerspiegel an, macht satt und ist ebenfalls sehr gesund.

Fazit

Sich Low Carb zu ernähren ist vor allem am Anfang Umstellungssache. Nebenwirkungen sind da völlig normal, denn der Körper braucht Zeit.

Wirklich starke Symptome treten normalerweise nur bei extremem Kohlenhydratdefizit auf (unter 30-50g KH p.T.). In unserem Konzept sind ja bis 100g pro Tag vorgesehen. Also iss ausreichend!

Darum ist deine Unterstützung besonders wichtig.
Hör auf deinen Körper und trinke genug. Gehe an der frischen Luft spazieren und übe dich vor allem in Geduld.
Die grippeähnlichen Symptome werden schon bald wieder verschwinden und du kannst wieder richtig loslegen.

Bleibe also am Ball und lass dich nicht zu sehr unter Druck setzen!

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Quellen: Food & Vegetables vector created by macrovector - www.freepik.com

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