Umrechnungstabelle Ofeneinstellungen

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7. Mai 2020
Umrechnungstabelle Ofeneinstellungen

© Essen ohne Kohlenhydrate

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mit viel erstellt von Laura

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Wie du deinen Ofen richtig einheizt

Für 20 Minuten backen? Aber mit was für einer Ofeneinstellung? Macht das überhaupt einen Unterschied? Den meisten Menschen ist nicht bewusst, dass es einen großen Unterschied macht wie ein Kuchen oder ein Gratin im Ofen gebacken wird. Dabei wirkem sich die Einstellungen Umluft oder Ober- und Unterhitze sehr unterschiedlich aus. In diesem Artikel erfährst du alles, was du zu dem Thema wissen musst und wie du deinen Ofen einstellst, falls die Information in einem Rezept mal fehlt.

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Wie wird der Ofen richtig eingestellt?

Oberhitze

Jeder Ofen hat oben und unten im Backraum Heizstäbe oder Heizspiralen. Backt man mit Oberhitze, erhitzen sich nur die oberen Stäbe. Die Hitze trifft dadurch am stärksten die Oberfläche des Gebäcks. Diese Einstellung sich besonders zum Überbacken oder Gratinieren geeignet.

oberhitze
Hitze dringt aus den Heizspiralen an der Decke des Heizraumes.

Unterhitze

Bei Unterhitze ist das Gegenteil der Fall. Die sich erhitzenden Stäbe befinden sich am Boden des Ofens. Die ansteigende Wärme trifft also am stärksten die Unterseite des Blechs und damit auch die Unterseite des Gebäcks. Dieser Modus ist perfekt zum Garen. Beider Einstellungen lassen sich in der Regel separat voneinander regeln.

unterhitze
Hitze steigt durch die Heizspiralen im Boden des Heizraumes.

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Ober- und Unterhitze

Ober- und Unterhitze wird unglaublich gerne und oft genutzt. Der Grund dafür ist, dass diese Betriebsart für fast jedes Gericht perfekt geeignet ist. Durch die gleichmäßige Hitzeverteilung bleiben die Gerichte im Inneren schön saftig. Zum Backen von Kuchen oder Brot perfekt geeignet.

Vorteile:

  • Das Gebäck trocknet weniger schnell aus als bei Umluft
  • Universall zu verwenden
  • Variable Nutzung (Oberhitze kann zum Beispiel am Ende mit der Grillfunktion temporär dazu geschaltet werden)

Nachteile:

  • Bei mehr als einem Blech im Ofen wird die Temperaturverteilung ungleichmäßig. Die Gerichte werden dadurch nicht gleichmäßig gebacken
  • Höherer Stromverbrauch durch höhere Temperaturen
oberunterhitze
Hitze von oben und unten.

Umluft

Auch die Umluft Funktion ist beliebt. Neben den Heizelementen sorgt zusätzlich ein Ventilator dafür, dass die Hitze schnell und gleichmäßig verteilt wird. Der Ofen ist schnell vorgeheizt und das Essen schnell gebacken.

Vorteile:

  • Es können mehrere Gerichte gleichzeitig, auf mehreren Blechen, gebacken werden
  • Die Backzeit verringert sich um etwa 10 Minuten (im Vergleich zu Ober- und Unterhitze)
  • Beim Backen spart man Zeit, Strom und somit auch Geld
  • Backt von allen Seiten gleichmäßig

Nachteile:

  • Weil die Feuchtigkeit im Ofen schnell verdunstet, kann das Gebäck schneller austrocknen (im Vergleich zu Ober- und Unterhitze)

Wichtig zu wissen: Viele Leute denken, dass man bei Umluft den Ofen nicht vorheizen muss. Das ist allerdings ein Irrtum. Auch bei Umluft braucht der Ofen eine Weile, bis er die richtige Temperatur erreicht hat.

umluft
Die Hitze wird zusätzlich mit einem Ventilator gleichmäßig verteilt.

Umrechnungstabelle

Oft wird bei Rezepten gar nicht genau angegeben, welche Ofeneinstellung angedacht ist. Auch nicht jeder ältere Ofen hat alle Möglichkeiten (wie zum Beispiel getrennte Ober- oder Unterhitze). Dadurch, dass Umluft die Hitze durch den Ventilator besser verteilt, braucht man eine niedrigere Temperatur als bei Ober- und Unterhitze. Um genau zu sein, macht das einen Unterschied von 20 Grad Celsius.

Ist also nur Ober- und Unterhitze angegeben, musst du nur von der Ober-Unterhitze-Temperatur 20 Grad abziehen und schon hast du die Umluft-Temperatur. Wenn also beispielsweise 180 Grad Ober- und Unterhitze angegeben ist, stellst du bei deinem Ofen 160 Grad Umluft ein.

Das Gegenteil kann natürlich auch der Fall sein. Ist zum Beispiel 180 Grad Umluft angegeben musst du nur 20 Grad addieren. Du stellst also 200 Grad Celsius bei Ober- und Unterhitze ein.

Ober-/Unterhitze Umluft
100°C 80°C
150°C 130°C
160°C 140°C
180°C 160°C
200°C 180°C
220°C 200°C
240°C 220°C
260°C 240°C
280°C 260°C

Fazit

Für jedes Gericht und jedes Gebäck solltest du dir immer vorher Gedanken machen, welche Ofeneinstellung am Besten dafür geeignet ist. Natürlich ist das auch eine Frage des Geschmacks.

Zusammengefasst kann man sagen:

  • Oberhitze ist besonders geeignet zum Gratinieren und Überbacken
  • Unterhitze ist besonders geeignet zum Garen
  • Ober- und Unterhitze ist besonders geeignet für Gerichte und Gebäck welche innen schön saftig gelingen sollen
  • Umluft ist besonders geeignet für so ziemlich alles 😀 Achte nur darauf, dass die Gerichte nicht zu lange im Ofen bleiben

Let’s bake!

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Quellen: Food & Vegetables vector created by macrovector - www.freepik.com

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