Olivenöl

Olivenöl

© Essen ohne Kohlenhydrate

Olivenöl: Das Öl der Öle!

Olivenöl ist schon lange nicht nur ein fester Bestandteil der mediterranen Küche. Kaum ein anderes Öl ist so vielseitig einsetzbar – auch ausserhalb der Küche. Es eignet sich durch sein fruchtigen Geschmack für Soßen, Pestos, Salatdressings und Dips. Naturbelassenes (natives) Olivenöl ist mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf Konsum von einem halben Liter pro Jahr (Tendenz steigend) der Spitzenreiter unter den Ölen. Das Pflanzenöl, welches aus ganzen Oliven gepresst wird und aus hauptsächlich Glycerin-gebundenen Fettsäuren besteht, ist gebündelt mit wichtigen Nährstoffen und ist somit der ideale Gesundheitsbooster.

  • enthält viel Vitamin E
  • 55% – 80% einfache ungesättigte Fettsäuren
  • reich an Mineralien und Spurenelementen
  • hitzeresistent
  • enthält wertvolle Antioxidantien
  • Geeignet für: sanftes & leichtes Braten, Kaltspeisen

Fettsäuren & Rauchpunkt

gesättigt - einfach ungesättigt - mehrfach ungesättigt

13%
77%
10%
Rauchpunkt (erhitzbar bis) 160 °C

Olivenöl in der Küche

Olivenöl eignet sich hervorragend zum Anbraten, da es sich hoch erhitzen lässt, und kommt zudem zum Marinieren oder Verfeinern zum Einsatz. Zum Erhitzen sollte allerdings eine raffinierte Sorte verwendet werden, die nicht kaltgepresst worden ist und sich somit hoch erhitzen lässt ohne wertvolle Inhaltsstoffe zu verlieren. Kaltgepresstes natives Olivenöl (extra), welches in der Regel im Handel zu finden ist, ist am Besten geeignet für Salate, kalte (Vor-)Speisen oder zur Verfeinerung.

Olivenöl: Health Facts

Das Öl aus den Früchten des Olivenbaumes ist reich an ungesättigten Fettsäuren (fast 80%), welche nachweislich den Cholesterinspiegel senken und Herz und Gefäße schützen, und zudem reich an dem wichtigen antioxidativ wirksamen Vitamin E (12 mg pro 100g), welches auch als Anti-Aging-Vitamin der Spitzenklasse bezeichnet wird und hervorragenden Schutz vor Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs bietet. Olivenöl hat positive Wirkungen auf den Fettstoffwechsel und verringert somit die Gefahr von Diabetes und beugt Arterioskleroseerkrankungen vor. Hierbei kommt es natürlich auf die Qualität des Öls an.

Low-Carb Öle im Vergleich

Öl Rauchpunkt Verwendung
Leinöl 107 °C Kaltspeisen
Rapsöl 160 °C Sanftes Braten, Kaltspeisen, Backen
Olivenöl (nativ) 160 °C Sanftes Braten, Kaltspeisen, Backen
Walnussöl 160 °C Sanftes Braten, Kaltspeisen, Backen
Distelöl 160 °C Sanftes Braten, Kaltspeisen
Margarine 180 °C Braten
Butter 180 °C Braten, Backen
Kokosöl 200 °C Braten, Backen
Schmalz 200 °C Frittieren, Wok, Backen
Sonnenblumenöl 220 °C Frittieren, Backen
Palmöl 220 °C Frittieren, Backen
Erdnussöl >220 °C Frittieren, Wok, Backen
Olivenöl (raffiniert) >220 °C Frittieren, Wok
Sesamöl >220 °C Frittieren, Wok

Lagerung von Olivenöl

Olivenöl sollte am besten an einem lichtgeschützten, kühlen Ort geschlossen gelagert werden um zu vermeiden, dass das Chlorophyll die oxidative Zersetzung des Öls vorantreibt. Daher wird gutes Olivenöl auch in dunklen Gefäßen geliefert. Ein gutes Olivenöl ist richtig gelagert zwischen 12 und 18 Monate haltbar.

Besonderheit

Olivenöl - Empfehlungen & Tipps

Die Nährwertangaben auf dieser Seite beziehen sich auf die von EoK selbst verwendeten Lebensmittel und/oder aus Durchschnittswerten zu dem entsprechenden Rohstoff/Lebensmittel. Die Angegebenen Werte sollen lediglich als Richtwert und zur Einschätzung sowie zum Vergleich der verschiedenen Produkte dienen.